Abgeschlossene Forschungsprojekte (seit 2000)
„Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus“ (2004/2005)
... mit diesem Titel versuchen wir ein komplexes und über die engere ‚NS-Geschichte‘ hinausgehendes Verhältnis anzudeuten: Gerade Vor- und Nachgeschichte des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein tragen spezifische, von anderen Regionen Deutschlands abweichende Züge und auch für die eigentlichen Herrschaftsphase lassen sich Aspekte benennen, die eingehende regionalhistorische Analysen herausfordern ...
Machbarkeitsstudie „virtuelle regionalhistorische Internetpräsentation Schleswig-Holsteins in der Moderne“ (2004)
Im Jahr 2002 sprachen sich alle Fraktionen im schleswig-holsteinischen Landtag für die Errichtung eines „Schleswig-holsteinischen Hauses der Geschichte“ von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart aus. Doch im Laufe des Jahres 2003 entschied sich die Mehrheit des Landtages auf Grund der schwierigen Finanzlage des Landes, die Planungen für das Haus der Geschichte erstmal nicht weiter voranzutreiben ...
U-Bootbunker ‚Kilian’. Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus (2003)
Mehr als ein halbes Jahrhundert lagen im Kieler Hafen am Rande der Schwentinemündung die Reste des von der britischen Besatzungsmacht 1946 zur Ruine gesprengten U-Bootbunkers ‚Kilian’. Mit den Plänen für eine Erweiterung des Ostuferhafens, die eine Beseitigung der Ruinenreste erforderten, stieg in den 1980er und 90er Jahren die allgemeine Wahrnehmung dieses letzten Kriegsmonuments im Kieler Hafen und damit das Bewusstsein für dessen Erhalt als Mahnmal.
„140 Jahre Medienunternehmen der SPD“ (2001/2002)
Die unternehmerischen Tätigkeiten der SPD stehen immer wieder im Mittelpunkt öffentlicher Kontroversen: Einerseits, so liest man, könne die Partei nicht erfolgreich wirtschaften, andererseits sei die Partei reich und vertusche zahlreiche Beteiligungen an Zeitungen und Druckereien ...
Zwangsarbeit und Krankheit in Schleswig-Holstein 1939-1945 (2001)
Als Anschlussprojekt zum umfangreichen IZRG-Projekt „Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945“ widmet sich die Untersuchung einem Teilaspekt, der mit seinen Fragestellungen zentrale Strukturen des Themenkomplexes Zwangsarbeit beleuchtet. Mit Abschluss des Projekts liegen bundesweit zum ersten Mal gesicherte Daten und gesicherte Ergebnisse auf breiter Basis zu dem Thema vor ...
„Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945“ (2000)
... zu den zentralen Ergebnissen der Statuserhebung gehört die Erkenntnis, dass Schleswig-Holstein in überproportionalem Maße von der System der NS-Zwangsarbeit profitierte: 35% über dem Reichsdurchschnitt lag der Anteil ausländischer Arbeitskräfte während des Zweiten Weltkriegs, insgesamt cirka 225 000 Menschen ...
„Symbol Brokdorf – Die Geschichte eines Konflikts“
Im Sommer 2001 jährte sich zum 25. Mal der Baubeginn des Atomkraftwerks Brokdorf. Während der Planungsphase und des Bau dieses Meilers bestimmten unterschiedliche Interessen und Sichtweisen von Gruppierungen und Parteien die konfliktreiche Diskussion um das Projekt: Es ging unter anderem um die Durchsetzung wirtschaftspolitischer Interessen und demokratischer Mehrheitsentscheidungen, um ethische Kernfragen nach der Beherrschbarkeit von Großtechnologien und der Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen. Für Gegner wie Befürworter des Baus geriet das Atomkraftwerk schnell zum zentralen Symbol - und nun, nach 25 Jahren, zu einem wichtigen Aspekt der regionalen Zeitgeschichte Schleswig-Holsteins ...
Weitere abgeschlossene Forschungsprojekte:
- NSDAP-Kreisleiter in Schleswig-Holstein (Lehmann)
- Presse in Schleswig-Holstein 1926-45 (Oddey)
- Zwangsarbeit in der Lüneburger Heide (Köhler)
- Zwangsarbeit in Nordfriesland (Danker/Köhler/Nowottny/Ruck)
- Zwangsarbeit in Flensburg (Bohn/Danker/Köhler)
- Wiedergutmachung in Schleswig-Holstein (Scharffenberg)
- Biografie Kurt Hamer (Nowottny)
- Das schleswig-holsteinische Sondergericht 1932-45 (Bohn/Danker)






