Laufende Projekte

"Strukturwandel: Schleswig-Holstein als Land"

Das Forschungsprogramm „Strukturwandel: Schleswig-Holstein als Land“ umfasst fünf zentrale Bereiche der Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte Schleswig-Holsteins nach 1945, zu denen jeweils eigenständige Projekte durchgeführt werden: Dabei handelt es sich um die Sektoren Landwirtschaft, Schwerindustrie und Tourismus sowie um die Bereiche Bildung und Bundeswehr als Modernisierungsfaktoren. Neben wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Fragestellungen beziehen sich die Projekte auf die Wahrnehmung und die Verarbeitung der tief greifenden Wandlungsprozesse durch die Betroffenen.

Projekt Ostland

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion wurde aus den eroberten baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sowie Teilen Weißrußlands das sogenannte Reichskommissariat Ostland gebildet und im Juli 1941 Schleswig-Holsteins Gauleiter und Oberpräsident Hinrich Lohse als Reichskommissar mit Sitz in Riga Chef der dortigen deutschen Zivilverwaltung.

›› Zur Projektbeschreibung

Projekt „Filme erzählen Geschichte“

Im Rahmen des Projekts werden begründet ausgewählte und ausdrücklich kurze – drei bis fünfminütige – auf Schleswig-Holstein bezogene Filmquellen zu 40 kleinen Filmen aufbereitet, die zugleich schul(stunden)gerecht und marktorientiert einen neuartigen Zugang zur schleswig-holsteinischen Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts ermöglichen. Eingehen sollen darin am IZRG entwickelte und wissenschaftlich publizierte fachliche, fachdidaktische und filmanalytische Aspekte.

›› Zur Projektbeschreibung

Rekrutierungspraxis und „Arbeitseinsatz“ im „Reichskommissariat Ostland“

Das von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" geförderte Projekt ‚Rekrutierungspraxis und „Arbeitseinsatz“ im „Reichskommissariat Ostland“’ ist Teil des Forschungsschwerpunkts zur Geschichte des „Reichskommissariats Ostland“ am IZRG. Das Projekt untersucht die Rekrutierung von Arbeitskräften aus den drei baltischen „Generalbezirken“ Litauen, Lettland und Estland für die deutsche Kriegswirtschaft im Baltikum und im Reich sowie die tatsächliche „Arbeitseinsatz-“ Praxis im Baltikum.

›› Zur Projektbeschreibung

Lehrerhandreichung Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus

In Fortsetzung des Projekts „Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus“ entsteht eine Lehrerhandreichung zu dem 2004/05 am IZRG entstandenen Hand-, Lehr- und Lesebuch „Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus“. Die Handreichung soll eine vollständige idealtypische, lebensnahe und kompetenzorientierte Unterrichtseinheit zum Thema ‚Nationalsozialismus‘ auf regionalhistorischer Basis umfassen und Lehrkräften Hilfestellungen zur Arbeit mit dem NS-Band im Unterricht bieten.

››  Zur Projektbeschreibung

Regionalgeschichtliche Quellensammlung zum Nationalsozialismus

In Fortsetzung des Projekts „Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus“ entsteht eine regionalgeschichtliche Quellensammlung zum NS in Schleswig-Holstein. Die Quellensammlung soll Lehrkräfte in die Lage versetzen, das Thema Nationalsozialismus anhand Quellen aus der Region beziehungsweise ihrem Schulort zu unterrichten.

››  Zur Projektbeschreibung

Geschichtspolitik in Schleswig-Holstein nach 1945 (im Vergleich mit Südjütland)

Das Forschungsprojekt beabsichtigt, Zielsetzungen und Funktionen, Wirkungsmechanismen und Methoden sowie Erfolge und Eindringtiefe von Geschichtspolitik zu untersuchen. Unter Geschichtspolitik wird das gezielte politische Bemühen verstanden, ein gewolltes und gewünschtes Geschichtsbild zu konstruieren und politisch zu nutzen ...

››  Zur Projektbeschreibung

Hinrich Lohse – eine wissenschaftliche Biografie des schleswig-holsteinischen NSDAP-Gauleiters und Oberpräsidenten

Der einzelbiografische Zugriff auf die Vor-, Herrschafts- und Nachgeschichte des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein wie er mit dem vorliegenden Projekt vorgenommen wird, reiht sich ein in jüngere Forschungstendenzen, die den Gegensatz zwischen struktur- und personengeschichtlichen Ansätzen aufheben.

›› Zur Projektbeschreibung

Projekt „Dorfmuseum Sehestedt“

Seit dem Wintersemester 2005/06 haben Studierende und Professoren (Jessen Klingenberg, Pohl) der Christian-Albrechts-Universität in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und der Kommune damit begonnen, im "Alten Pastorats" in Sehestedt ein Dorfmuseum zu konzipieren und zu realisieren.

›› Zur Projektbeschreibung

Was ist HIP?

Das Studienreformprojekt HIP – „Historiker in der Praxis“ wurde 1997 von der Professur für Geschichte und ihre Didaktik II (Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl) am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ins Leben gerufen.

›› Zur Projektbeschreibung