Laufende Projekte
"Strukturwandel: Schleswig-Holstein als Land"
Das Forschungsprogramm „Strukturwandel: Schleswig-Holstein als Land“ umfasst fünf zentrale Bereiche der Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte Schleswig-Holsteins nach 1945, zu denen jeweils eigenständige Projekte durchgeführt werden: Dabei handelt es sich um die Sektoren Landwirtschaft, Schwerindustrie und Tourismus sowie um die Bereiche Bildung und Bundeswehr als Modernisierungsfaktoren. Neben wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Fragestellungen beziehen sich die Projekte auf die Wahrnehmung und die Verarbeitung der tief greifenden Wandlungsprozesse durch die Betroffenen.
‚Virtuelt museum‘ / ‚Virtuelles Museum‘ – „www.vimu.info dansk.deutsche regionalhistorie“ (Seit 2005)
Im Rahmen eines Interreg-IIIa-Drittmittelprojekts der Europäischen Union, das mit insgesamt 1,6 Mio. € ein erhebliches Volumen aufweist, erarbeitet das IZRG mit drei beteiligten Hochschuleinrichtungen in Deutschland und Dänemark zwischen April 2005 und März 2008 ein interregionales ‚Virtuelles Museum‘ zur Regionalgeschichte der deutsch-dänischen Grenzregion ...
Projekt Ostland
Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion wurde aus den eroberten baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sowie Teilen Weißrußlands das sogenannte Reichskommissariat Ostland gebildet und im Juli 1941 Schleswig-Holsteins Gauleiter und Oberpräsident Hinrich Lohse als Reichskommissar mit Sitz in Riga Chef der dortigen deutschen Zivilverwaltung.
Geschichtspolitik in Schleswig-Holstein nach 1945 (im Vergleich mit Südjütland)
Das Forschungsprojekt beabsichtigt, Zielsetzungen und Funktionen, Wirkungsmechanismen und Methoden sowie Erfolge und Eindringtiefe von Geschichtspolitik zu untersuchen. Unter Geschichtspolitik wird das gezielte politische Bemühen verstanden, ein gewolltes und gewünschtes Geschichtsbild zu konstruieren und politisch zu nutzen ...
Hinrich Lohse – eine wissenschaftliche Biografie des schleswig-holsteinischen NSDAP-Gauleiters und Oberpräsidenten
Der einzelbiografische Zugriff auf die Vor-, Herrschafts- und Nachgeschichte des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein wie er mit dem vorliegenden Projekt vorgenommen wird, reiht sich ein in jüngere Forschungstendenzen, die den Gegensatz zwischen struktur- und personengeschichtlichen Ansätzen aufheben.
Projekt „Dorfmuseum Sehestedt“
Seit dem Wintersemester 2005/06 haben Studierende und Professoren (Jessen Klingenberg, Pohl) der Christian-Albrechts-Universität in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und der Kommune damit begonnen, im "Alten Pastorats" in Sehestedt ein Dorfmuseum zu konzipieren und zu realisieren.
Was ist HIP?
Das Studienreformprojekt HIP – „Historiker in der Praxis“ wurde 1997 von der Professur für Geschichte und ihre Didaktik II (Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl) am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ins Leben gerufen.






